Wie die Übersicht zu Kalkulationsszenarien bei den immer
komplexer werdenden Immobilien-entwicklungen behalten?

Gesetzesnovellierungenbis „neue usancen“ erfordern

Aktualisierungen, Marktreaktionen sprinten den Prognosen und Statistiken davon.
Kostenszenarien müssen während des gesamten Entwicklungsprozesses angepasst werden, wobei die ursprüngliche Projektidee im Ergebnis oftmals kaum mehr erkennbar ist.

Die Immobilienexpertin Evelyn Susanne Ernst / DIe ERNST und der Softwarespezialist TAHIR TAHIROV /smart modeling solutions

haben dazu das multidimensional aufgesetzte und trotzdem einfach zu bedienende und übersichtliche
Softwaretool RealEstateCalc 2020 entwickelt
– eine Art BIM-Tool für Immobilienkalkulation.

Text im Original auf der Homepage der Ghezzo GmbH
http://ghezzo.at/let-data-work-for-you/

Ghezzo: Was bedeutet „multidimensionale Datenmodellierungen“ für Immobilienkalkulationen?

Evelyn S. ERNST: „let data work for you“ ist unsere Lösung für Immobilienentwickler, Daten und Formeln direkt in multidimensionale Kalkulationen zu „multi-usen“, um diese sowohl mit der Erstellung von neuen Szenarien direkt übernehmen, als auch einzeln ändern zu können … wie BIM im Vergleich zu 2 bzw. 3-dimensionalen Planungen: bei BIM werden Planung, Ausführung und Bewirtschaftung für die relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst – fremd solange man noch nicht selbst damit gearbeitet hat, nach kurzem Einarbeiten völlig selbstverständlich, wie der Umstieg von Tusche auf CAD, ist übrigens erst ca. 25 Jahre her und keiner vermisst Tuschefinger, Rasierklingen & Co.

So erwarten wir dies auch bei Immobilienkalkulationen und RealEstateCalc 2020 ist unsere Antwort für die Immobilienentwicklung auf BIM.

Die zugordneten Daten – von Flächen bis Preise – werden dabei automatisch multidimensional verknüpft und als KPI`S bis Renditen in den verschiedenen angelegten Szenarien dargestellt und auch von zukünftig anzulegenden weiteren Szenarien Übernommen. So müssen aktuelle Daten bzw. Formeln nicht mehr – wie bei 2-dimensionalen Tools – zellspezifisch eingegeben oder neu definiert werden, oder spreadsheets kopiert und in unterschiedlichsten Versionen mit zuordenbaren Namen und Erstellerdaten eingegeben werden.

Kopierfehler von Daten oder Formeln sowie „Schönrechnen“ sind nach unserer Erfahrung DIE Verursacher von Kalkulationsfehlern und damit auch zahlreichen „Renditeüberraschungen“ – ebenfalls motivierende Gründe für uns, ein nachvollziehbares in weiten Teilen selbsterklärendes Tool zu entwickeln.

Tahir Tahirov: Vollständige Immobilien-Kalkulationen sollen verschiedene Aspekte (Dimensionen) berücksichtigen, z.B Szenarien, Assets, Kosten, Preise, etc. Mit multidimensionalen Kalkulationen können wir diese Komplexität einfacher, übersichtlicher und nutzerfreundlicher gestalten. Stellen Sie sich einen Würfel vor, den Sie drehen um die verschiedenen Seiten (Dimensionen) visualisieren zu können, anstatt in einen Ozean von herkömmlichen Kalkulationstabellen zu tauchen.

Zusätzlich ermöglicht diese cloud basierte Technologie mehreren Nutzern gleichzeitig auf einem Projektmodell zu arbeiten, das als „one source of truth“ dient und das den Entscheidungsträgern immer die aktuellsten Ergebnisse liefert.

Alle Eingaben erfolgen in übersichtlichen anwenderfreundlichen Tabellen samt sich aktualisierenden Graphiken, selbstverständlich mit Exportschnittstellen zu den handelsüblichen Programmen für Datenaustausch mit Kooperationspartnern, die (noch) 2-dimensional arbeiten.

Die leicht nachvollziehbare „natürliche“ Programmiersprache erfasst dabei das gesamte Projekt und nicht nur einzelne definierte Zellen, jeder Zugriff ist zuordenbar nachvollziehbar und somit kann auch nichts versehentlich gelöscht werden oder auf zugriffgeschützten Festplatten gespeichert werden.

Vom Grundtool entwickeln wir spezifisch auf die Region sowie das Unternehmen aufgesetzte „tailor-made“ Tools, auf Wunsch auch mit Zugangsbeschränkungen etc.

Ghezzo: Wie kommt es eigentlich zu Eurer Kooperation zwischen Immobilienentwicklerin und Softwareentwickler?

Evelyn S. ERNST: Ich war auf der Suche nach einem geeigneten Programm, um unsere mit jedem Projekt komplizierter gewordenen „Kalkulationsverknüpfungswundertools“ in einfach zu bedienende und gleichzeitig klar nachvollziehbare Tabellen bzw. Matrizen zu standardisieren, samt übersichtlichen Graphiken zu den wesentlichen key figures.

Allerdings konnte ich für meine Anforderungen keine fertigen Programme finden, dafür bei einem Wirtschaftsevent mit Hrn. TAHIROV einen langjährig international erfahrenen IT-Spezialisten mit erprobter Basisplattform für multidimensionale Datenmodellierung – eine ideale Kombination.

Die berüchtigten Verknüpfungsdschungel der üblichen Kalkulationstools auf Basis gängiger office-software bieten zwar den Vorteil, dass sie jeder im Team grundsätzlich bedienen kann, allerdings sind diese längst nicht mehr der Datenkomplexität samt erforderlichen Aktualisierungen gewachsen und alleine schon dadurch fehleranfällig.

Dazu kommen auch undokumentierte Zugriffe, Speicher- und Löschungsproblematiken sowie verflochtene Versionen, die für Dritte kaum mehr nachvollziehbar sind, oft nicht einmal für Zweite, z.B. wenn sich ein Teamkollege „kurz eine Übersicht“ über projektspezifische Kostenauswirkungen von Gesetzesänderungen verschaffen will, oder zu den verschiedenen Assetklassen als Grundlage für Portfoliodiskussionen …

Tahir Tahirov: ich modelliere Daten u.a. für global tätige Logistikunternehmen – die interdisziplinäre Immobilienentwicklung hat erstaunlich ähnliche Aufgabenstellungen für Kalkulationen im komplexen Gefüge Szenarien – Kosten – Zeit, wodurch ich meine IT-Spezialisierung mit meiner Wirtschaftsausbildung ideal verbinden kann.

Ghezzo: Eure Softwarelösung verspricht Anwendbarkeit und Nutzen in allen Lebenszyklusphasen. Was sind die konkreten Anwendungsbeispiele?

Tahir Tahirov: Oberstes Ziel war für uns eine klare und leicht zu bedienende Oberfläche, um schon nach kurzer Einschulung vielfältige Entwicklungsszenarien erstellen zu können – und natürlich, dass die Grunddaten „leicht zu „füttern“ sind und im Projektfortschritt durch jeden Nutzer einfach und nachvollziehbar aktualisiert werden können.

Eine unkomplizierte Datenerfassung und die sofortige Generierung von Übersichten zu deren Auswirkungen sind aus unserer Erfahrung für die Nutzer zusätzliche Motivation, auch innovative Szenarien z.B. für Nischen oder knifflige Mixprojekte samt Kosten auszuprobieren. Ebenso sind die graphisch dargestellten Renditevergleiche in Verbindung mit unserer Sensitivitätsanalyse eine perfekte Diskussionsgrundlage für Realisierungschancen bzw. -risken und bieten gleichzeitig dem Management jederzeit abrufbare business insights.

Evelyn S. ERNST: … und neben diesen Features haben wir auf klare Darstellung der Kostenauswirkungen gleichzeitige mit den Eingaben von Flächen- oder Nutzungsänderungen, Finanzierungszeiten, Städtebaulichen Verträgen etc. Wert gelegt, in einzelnen Positionen ebenso wie in der erwähnten Renditeübersicht der Szenarien.

Dadurch sollen fundierte Argumente in keyfigures als auch Graphiken Entscheidungen erleichtern, begleitend über den Entwicklungsprozess, aber selbstverständlich schon als Instrument zur Gretchenfrage zum Erwerb einer Liegenschaft oder besser andere ihr Glück versuchen lassen …

… last but not least ein weiteres Herzstück: die Projektübersichten zeigen neben Summenveränderungen sofort die Kostenauswirkungen je Quadratmeter Nutzfläche in den einzelnen Positionen und Gruppen – DIE Kennzahlen, die wir mit unserer Erfahrungen gut interpretieren können (sollten), Grundlage der Entscheidungen pro/contra einzelner Szenarien ebenso ein Projekt on hold zu setzen, da eine Entwicklung (derzeit) schlicht mehr Roulette als DKT, wer „das kaufmännische Talent“ noch kennt.

Ghezzo: Eure Softwarelösung verspricht Anwendbarkeit und Nutzen in allen Entwicklungsphasen. Was sind die konkreten Anwendungsbeispiele?

Evelyn S. ERNST: Immobilienentwicklungen „quer durch die Bank“ und es gibt auch keine Mindestgröße.

Spannend ist jedenfalls, wenn die ersten Überlegungen zum Ankauf einer Liegenschaft, sprich erste „Bleistiftkritzeleien“ zu Flächen, Nutzungen, Baukosten, erzielbaren Marktpreisen bis hin zu rechtlichen Restriktionen, frühzeitig in einem Basisszenario erfasst werden und somit erhalten bleiben, denn das erste Bauchgefühl ist bei erfahrenen Entwicklern oft nicht nur emotionaler „Riecher“ sondern schlicht jahrzehntelange Branchenkenntnisse der unterschiedlichsten Trends und Krisen.

Grundsätzlich sind mit unserem Tool alle bestehenden und vielleicht noch kommenden Assetklassen kalkulationsfähig, oder besser gesagt „begleitungsfähig“ da die verschiedenen Spalten ja auch wie Checklisten fungieren. Von den bestehenden sind wir allerdings bei Hotelkalkulationen aufgrund ihrer regionalen wie auch vertraglich bedingten Spezifikationen noch besonders vorsichtig mit kalkulatorischen Auswirkungen und empfehlen die Beiziehung von Spezialisten sofern es sich um größere Flächenausmasse handelt.

Tahir Tahirov: Grundkonzeption unseres Tools ist, von Überlegungen zum Flächenankauf und ersten Projektideen über verschiedenste Szenarien rentable Entwicklungen herauszufiltern, die quantitativen ebenso wie qualitativen Entscheidungen zu unterstützen und zu dokumentieren – und idealerweise bei späteren Umnutzungen oder Erweiterungen wieder diese Grundlagen als Basis weiterzuentwickeln, best case bis zum Abbruch, in welche Hard- und Software dann auch immer exportiert wurde.

Evelyn S. ERNST: Wir prüfen das Tool gerade auch in abgespeckter Form für Gemeinden als Instrument der Raumplanung durch Kostenhinterfragung bestehender Widmungen, also weitere spannende Frage und für mich back to the roots, da ich ja in den 90er Jahren aus der Raumplanung in die Immobilienentwicklung gekommen bin.

Präsentation ETRE Emerging Trends in Real Estate – Europe 2020:

Trend positiv!
… „Wer streut – und dabei Innovationen nicht scheut!“

Traditionell wurde die (noch) aktuelle
Global Edition of Emerging Trends in Real Estate ETRE 2019®
von ULI und PwC gemeinsam im März 2019 auf der MIPIM in Cannes gelauncht
– prognostiziert wurden „damals“ insbesondere
Sektorverschiebungen und zunehmende Bedeutung von life-cycle-costs,
Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, demographischer ebenso wie
technologischer Wandel und schließlich auch politische Unsicherheiten.

Ebenso traditionell werden nun
im Herbst die ersten Reports der Länder und Regionen
für den nächsten weltweiten Bericht vorgestellt –
und am 13.11.2019 folgten fast 150 Gäste der
Einladung zur „aussichtsreichen“ Vorstellung im 42. Stock
der ETRE Europe 2020 im Büro von PwC Austria.

Jasmin Soravia / Local Chair ULI Austria und
Marius Richter / PwC Austria Director Real Estate Assurance

führten uns virtuos durch generelle Trends und ergänzten diese
mit zahlreichen Hinweisen auf signifikante bzw. besonders marktrelevante Besonderheiten
aus den Ergebnissen der diesjährigen Umfrage von ca. 900 Experten
u.a. zu Veränderungen im Mobilitätsverhalten, monetäre Expansionen,
beliebte Anlageformen, Änderungen im Klimabewusstsein,
Wandel bevorzugter Assetklassen, Kostensteigerungen
bis hin zu politischen Instabilitäten.

Ergänzt und internationalisiert wurde dieses Feuerwerk an vielfältigen Fakten und Prognosen durch Beispiele u.a. aus Berlin und Paris und war damit ein ideale Vorbereitung für die nachfolgende Podiumsdiskussion mit

Andreas Köttl / CEO Value One
Martin Löcker / COO UBM Development AG
Ulf Pleschiutschnig / Managing Director Morgan Stanley
Andreas Quint / CEO CA Immobilien Anlagen AG und
Hans-Peter Weiss / CEO Bundesimmobiliengesellschaft
unter der launigen Moderation von
Peter Fischer / Real Estate Leader PwC Österreich

bei der nach nationalen und internationalen Einschätzungen auf DIE Abschlussfrage nach

DEM Trend resp. DER Herausforderung 2030
sich folgende 6 Themen herauskristallisierten:

1. Klimawandel
2. Urbanisierung
3. lebenswerte Stadt
4. Arbeitskräftewandel
5. Leistbarkeit
6. Innovationen

Nicht nur die von einem Podiumsdiskutanten
beispielhaft genannte Innovation der Lagerung
von nicht benützen Möbeln, Fahrrädern u.a. „Mobilien“ durch
gesteuerte Aufhängevorrichtungen an Decken gab uns schließlich
reichlich Anknüpfungspunkte für Diskussionen beim Networking
und wir – ULI Austria – danken unserem
Host PwC Austria herzlichst für die Gastfreundschaft!
Text: Evelyn Susanne ERNST für ULI- Austria

Ankündigung unter
> Programm ETRE ULI Austria 13.11.2019

Report Download für ULI-Mitglieder im internen Bereich
https://europe.uli.org/etre2020europe/

bei Interesse an ULI-Austria wenden Sie sich auch gerne an uns
und wir werden Sie informieren bzw. Ihre Anfrage weiterleiten!
> office@die-ernst.at

….. das war unser Programm:

Begrüßung Dr. Daniel Jelitzka, JP Immobilien & Mag. Jasmin Soravia, SoReal GmbH, ULI Local Chair Austria
Begrüßung und Eröffnungsstatement Jürgen Fenk, SIGNA Group, Chairman ULI Europe
Impulsvortrag Dr. Georg Stampfl, Managing Partner, WallWorks.io
Kurzpräsentation Start Up Unternehmen “Puck – bringt den guten Geist ins Haus” Dr. Daniel Jelitzka, JPI Immobilien   

Podiumsgespräch “Umsetzung von Innovationen in der Immobilienwirtschaft”

+ Stephanie Baden, ULI Germany / Austria / Switzerland (Moderation)
+ Markus Ertler, Gründer, Immobilien.net
+ Jürgen Fenk, SIGNA Group, Chairman ULI Europe
+ Dr. Daniel Jelitzka, JPI Immobilien
+ Dr. Georg Stampfl, Managing Partner, WallWorks.io
+ Werner Tomsik, Magistratsdirektion Stadt Wien

> Rückblick Evelyn Susanne ERNST / member ULI Austria
inkl. Photos sh auch https://germany.uli.org/rueckblick-uli-austria-innovation-in-real-estate-from-opportunity-to-execution/

Wie schon bei mehreren vorangegangenen ULI-Veranstaltungen in diesem Jahr ist es Jasmin einmal mehr gelungen, uns Zuhörern durch die Zusammensetzung der Referenten und Podiumsdiskutanten in zukunftsorientierte Themen eintauchen zu lassen, die letztendlich die Faszination von ULI ausmachen (sollen): nicht nur klassischen Themen wie Städtebau oder aktuelle Immobilienmarktanalysen sondern vielmehr Einblicke in die Welt der galloppierenden Innovation (Zitat aus der Podiumsdiskussion) anzubieten.

Am Beispiel einer konkreten App-Entwicklung eines lokalen Unternehmens aus den letzten 3 Jahren samt Entwicklungshürden bis zu Vorteilen für Immobilienverwaltung und Nutzern, somit dem potentiellen Mehrwert für Immobilienobjekte, gefolgt vom Eintauchen in die für manche von uns noch durchaus mystischen Entscheidungsprozesse der internationalen Proptech-world inkl. Anekdoten zur Metaebene von Innovationsprozessen bot die abschließende Diskussion durch das interdisziplinär zusammengesetzte Podium unter der spitzfindigen Moderation von Stephanie einen kurzweiligen und fachlich bereichernden und horizonterweiternden Abend.

Meine lessons learned:
DIE Herausforderung für Transformation in der Stadtplanung ebenso wie Immobilienentwicklung ist das Aufsetzen von change-management respektive change-culture: in der DNA von start-ups dominante Gene, deren positive Transkription in die Immobilienwirtschaft noch zögerlich scheint, die deutsche Bezeichnung „im-mobil“ scheint hier durchaus prägend.

Jasmin Soravia hat im Jänner 2019 den Local Chair des ULI-Austria übernommen!
Dieses mit zahlreichen Terminen bei Behörden, Politikern & Unternehmen sowie mehreren eigenen Veranstaltungen vollgespickte 1. Halbjahr haben wir mit ULI-Mitgliedern im Ambiente eines Weingutes gebührlich gefeiert!

… selbstverständlich nicht ohne uns die Gaumenschmankerl durch ein „Sommergespräch“ von Jasmin SORAVIA mir Evelyn Susanne ERNNST zu einigen besonderen Schmankerln der Wiener Bauordnungsnovellen 2018 zu verdienen!

Herzlichen Dank allen Teilnehmerinnen für ihr Interesse,
insbesondere die Beiträge zu unserer Diskussion im sommerlichen Illmitz
als auch einigen nachfolgenden Kontakten!

… und den Rückblick „ULI Austria goes Illmitz! Sommergespräch am 4. Juli“ von Evelyn Susanne ERNST / member ULI Austria finden Sie inkl. Photos auch unter https://germany.uli.org/uli-austria-goes-illmitz/

Bei strahlender Nachmittagssonne wurden wir im Burgenland zu unserem ULI-Sommergespräch 2019 willkommen geheissen! Doch zuvor machten wir uns von der Gegend ein Bild im wörtlichen Sinn: Vom höchsten „Berg“ der Region lauschten wir mit Blick über den Zicksee den Ausführungen von Willi Opitz vom gleichnamigen lokalen Weingut über die landschaftsprägende Erbteilung der Riede ebenso wie zu Reberziehung und Entwicklungen des Tourismus.

Mit einem kurzen Rückblick auf das mit Terminen vollgespickte 1. Halbjahr seit Übernahme des Local Chair Austria durch Jasmin Soravia leitete Evelyn Susanne ERNST das folgende ULI-Sommergespräch ein und berichtete über zahlreiche „Promotiontermine“ für ULI Austria sowohl bei einschlägigen Behörden als auch Politikern ebenso wie mehrere erfreulich gut besuchte interne Veranstaltungen bis hin zu einer eigenen Podiumsdiskussionen im Rahmen der best(and)immo im Mai 2019 mit fast 200 Zuhörern – und, last but not least: steigenden Mitgliederzahlen. Also ausreichend Grund Jasmin und ihr erfolgreiches 1. Halbjahr zu feiern!

Allerdings „mussten“ die folgenden Gaumenschmankerl erst noch durch das Sommergespräch „No(u)velle cuisine der Wiener Bauordnung“ von Jasmin Soravia mit Evelyn Susanne Ernst-Kirchmayr mit einigen Bonmots zu Gerüchten wie auch tatsächlichen Inhalten der aktuellen Wiener Bauordnungsnovellen 2018 verdient werden.

Herzlichen Dank allen Teilnehmerinnen für das Interesse und insbesondere die Beiträge an der Diskussion!

Teilnahme nur für ULI-Mitglieder!

Wenn Sie sich für das 1936 in Washington gegründete
weltweite Netzwerk des
Urban-Land-Institute interessieren
wenden Sie sich gerne auch direkt an uns!

… sommerliche Vergleiche von spielerischem DKT
mit Strategien zu Immobilienentwicklungen
bis hin zu Warnungen vor allzu optimistischen Erwartungen
in die Lösungskompetenz von rechtlichen Regelungen
für Stadtplanungsaufgaben ebenso wie Immobilienentwicklungen!

Unsere Empfehlung:
Erfahrung + Interdisziplinarität + Trendbeobachtung*
mit einem „gesunden“ Grundstock antizyklische Entwicklungen


* gemeint sind nicht nur (anti)zyklische Märkte
– auch Juristen folgen (bisweilen) Trends,
siehe (internationale) Vertragsraumordnung, leistbares Wohnen ….

PS: nach der letzten Novelle ist vor der nächsten Novelle!

link zum > Immobilienblog Ghezzo Gmbh

bzw. link direkt > Interview vom 2. Juli 2019 mit Evelyn Susanne ERNST

Kurzer Rückblick unter dem Titel „Expertenrunde“
bei der Konferenz „best(and)Immo #7“
zum Vortrag samt anschließender Podiumsdiskussion
WBO-Novellen 2018 RECHT neue Szenarien für Immobilienprojektentwicklung
von Evelyn Susanne ERNST-KIRCHMAYR
– wie jedes Jahr bestens organisiert von der Ghezzo GmbH

… ein ganzer Tag voller spannender interdisziplinärer Beiträge
rund um die Besonderheiten von Bestandsimmobilien
– dieses Jahr mit Schwerpunkt (zukünftige) Leistbarkeit.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion:

  • Jasmin SORAVIA / SoReal GmbH & Local Chair ULI-Austria – Leitung
  • Evelyn Susanne ERNST / DIe ERNST – gemeinsamer Vortrag
  • Markus BUSTA / Hasberger_Seitz & Partner – gemeinsamer Vortrag
  • Alois AIGNER / Aigner Projektentwicklung
  • Karin ZIPPER / BWS-Gruppe
  • Christoph CHORHERR / ehem. Planungsstadtrat Wien

Ab 21.03.2019 wird die neue Widmungskonkretisierung „überwiegend geförderter Wohnbau“ bei Umwidmungen nun also rechtliche Realität …

… „überwiegend“ formuliert das Gesetz allerdings „2/3 Anteil“ laut einem Schreiben, das zwar inhaltlich den Gemeinderat passiert hat aber juristisch nicht so klar zu benennen ist – auch Ausnahmen sollen möglich sein, bei komplexen Gegebenheiten, oder so.

IMMERHIN: das Instrument der Städtebaulichen Verträge ist nun bald 5 Jahre lang zumindest vom Gesetzestext her unverändert, im Gegensatz zu den sonstigen gut 170 Änderungen im Jahr 2018 war die Formulierung des § 1a im Wiener Stadtentwicklungs-, Stadtplanungs- und Baugesetzbuch auch weiterhin „perfekt“, oder zumindest ausreichend.

In welchem Verhältnis stehen nun aber die Städtebaulichen Verträge zu der Forderung des Anteils von 2/3 geförderter Wohnbau? RECHT kompliziert, scheint es uns – von Stadtplanern, Juristen und Immobilienentwicklern höchst unterschiedlich geführte Diskussionen!

… besonders divers übrigens auch die Postings in der online-Versionen des nachfolgenden Artikels, bei dem Evelyn Susanne ERNST nach Ihrer aktuellen Einschätzung ebenso gefragt wurde wie der Doyen der Wiener Bauwirtschaft Winfried KALLINGER und Hans Jörg ULLREICH als Bauträgersprecher der Wiener Wirtschaftskammer:

https://derstandard.at/2000099603305/Neue-Widmungskategorie-sorgt-fuer-Verunsicherung

Artikel im Format pdf:

Wir freuen uns, dass unser Artikel zu Städtebaulichen Verträgen in Wien
von 68 Beiträgen zu Immobilienthemen im Ghezzo-Blog

im Jahr 2018 der „Zweitmeistgelesene“ war

(ein hübsches Wort noch dazu!)

http://ghezzo.at/am-meisten-gelesen-top-ten-blogbeitraege-2018/

hier nochmals der Link zum Originalbeitrag:

http://ghezzo.at/staedtebauliche-vertraege-in-wien/

Interviewserie zu Städtebaulichen Verträgen mit Schwerpunkt Wien sowie
exemplarische Anmerkungen zu Modellen der Vertragsraumordnung in der Schweiz und Deutschland

geführt von Alexander GHEZZO / Ghezzo GmbH mit Evelyn Susanne ERNST / DIe ERNST

die Veröffentlichung der ausführlichen Gespräche erfolgte als 3-teilige Serie im Ghezzo-Blog bzw. finden Sie nachfolgend 3 zusammenfassende Links sowie pdf-Versionen.

17.07.2013 Frage 1:
Städtebauliche Verträge sollen ja Bauträgen, Developern und Investoren den Vorteil der
Rechtssicherheit verschaffen. Mission accomplished?

Originalantworten Frage 1 & 2 sh.  http://ghezzo.at/staedtebauliche-vertraege-in-wien/
Interview Teil 1 Frage 1 & 2 als pdf 20180717 Städtebauliche Verträge Wien Teil 1

                      Frage 2
Gibt es schon erste Benchmarks und Richtwerte, was für eine Umwidmung durch
Städtebauliche Verträge an zusätzlichem Aufwand zu erwarten ist?

25.07.2018 Frage 3
Was sind Ihre Erwartungen an die Bauordnungsnovelle 2018?

Originalantwort Frage 3 sh. http://ghezzo.at/staedtebauliche-vertraege-in-wien-2/
Interview Teil 2 zu Frage 3  pdf 20180725 Städtebauliche Verträge Wien Teil 2

31.07.2018 Frage 4
Wien ist ja nicht die erste Stadt, die Umwidmungen an Bedingungen knüpft. Die Schweiz
mit ihrer langjährigen Erfahrung mit Mehrwertabschöpfungen wird immer wieder als
Vorbild erwähnt – zurecht?

Originalantworten Frage 4 & 5 sh. http://ghezzo.at/staedtebauliche-vertraege-in-wien-2-2/
Interview Teil 3 zu Frage 4 & 5 pdf 20180731 Städtebauliche Verträge Wien Teil 3

                      Frage 5
Wenn nicht die Schweiz – taugt Ihrer Meinung nach Deutschland als Vorbild für das
Instrument unserer Städtebaulichen Verträge?

„Auf dem Verhandlungsweg zu besseren Bauprojekten“ von Evelyn Susanne ERNST

erschienen in der Beilage Recht & Wirtschaft des Standard mit aktuellen Aspekten der derzeitigen Diskussionen zur Vertragsraumordnung anlässlich der aktuellen Entwürfe zu den Novellierungen der Wiener Bauordnung sowie dem Vorarlberger Raumplanungsgesetz samt Grundverkehrsgesetz, die sich alle 3 seit April 2018 in interner Begutachtung befinden und öffentlich bislang nur auszugsweise in Pressekonferenzen resp. mit Pressetexten angedeutet wurden.

Den Artikel ergänzt ein Interview zu den Metazielen Gleichbehandlung und Vertraulichkeit, Angemessenheit sowie Streitprävention für die Vertragsraumordnung mit den Rechtsanwälten Dr. Michael HECHT Partner der Kanzlei Fellner Wratzfeld & Partner und Dr. Stefan LAMPERT Wolf Theiss Rechtsanwälte anlässlich eines von uns veranstalteten Expertendialoges.

Link: 24.05.2018 der Standard Artikel Auf dem Verhandlungsweg zu besseren Bauprojekten